ÜBER UNS
Wir sind der Fachbereich GLOBAL der NaturFreunde Baden-Württemberg e.V.
Wir setzen uns für eine globale soziale und ökologische Gerechtigkeit ein. Wir engagieren uns für globalen Klima- und Umweltschutz, Geschlechtergerechtigkeit sowie Kinder- und Jugendrechte. Gemeinsam mit unseren Partnern bilden wir eine starke Gemeinschaft für nachhaltige Entwicklung und internationale Zusammenarbeit. Seit vielen Jahren fördern wir Partnerschaften und Projekte, schaffen Bewusstsein für globaleHerausforderungen und entwickeln Lösungen für eine gerechtere Welt. Egal ob jung oder alt, lokal oder global – nachhaltiges Engagement ist für alle da.
Macht mit und werdet ein Teil unserer Bewegung!
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Aktuelle Themen
Besuch der NaturFreunde Rastatt im Umwelt- und Ausbildungszentrum Bekhar
Im Rahmen ihrer Reise in den Nordsenegal vom 4. bis 18. Januar 2025 besuchte eine Gruppe der NaturFreunde Rastatt auch das Umwelt- und Ausbildungszentrum in Bekhar. Der Besuch bot Gelegenheit, die langjährige Partnerschaft mit Leben zu füllen und die konkrete Wirkung der gemeinsamen Arbeit vor Ort zu erleben. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Besuch der integrierten Kindertagesstätte, die mit Unterstützung der NaturFreunde Rastatt aufgebaut wurde. Die Kita ist ein zentraler Baustein des Zentrums: Sie betreut die Kinder der Schülerinnen sowie die Kinder alleinerziehender Mütter aus der Region. Damit schafft sie wichtige Voraussetzungen dafür, dass junge Frauen ihre Ausbildung fortsetzen, selbstständig bleiben und langfristige Perspektiven entwickeln können.
Darüber hinaus besichtigte die Gruppe die verschiedenen Ausbildungsbereiche des Zentrums. In den Bereichen Gartenbau, Gastronomie, Nähen, Friseurhandwerk und IT-Grundlagen erhalten die Mädchen nicht nur eine berufliche Qualifikation, sondern auch Wissen zu Umwelt- und Klimaschutz. So wird Bildung mit Empowerment und nachhaltiger Entwicklung verbunden – und jungen Frauen eine echte Zukunftsperspektive eröffnet.
Macht mit bei unserer Kampagne „Wer Wandel will, macht mit!“ und unterstützt auch ihr die Mädchen am Zentrum mit einer Fördervereinbarung.
Neuer Rundbrief veröffentlicht
Mit diesem Rundbrief verabschieden wir uns ins neue Jahr und geben einen Einblick in unsere aktuellen Themen, Projekte und Aktionen im Fachbereich GLOBAL. Der Rundbrief zeigt wieder mal auf, was wir gemeinsam bewirken können, für mehr globale Gerechtigkeit, Umwelt- und Klimaschutz.
Für alle, die noch nicht auf dem Verteiler stehen: Hier könnt ihr euch für den vierteljährlichen Rundbrief anmelden.
Viel Spaß beim Lesen und gerne Weiterleiten!
Für eine Rohstoffwende in Baden-Württemberg – Wir machen mit!
Der F
Rohstoffgewinnung im Tagebau @ Pixabayachbereich GLOBAL ist Teil des vom DEAB (Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg) initiierten Netzwerks Rohstoffgerechtigkeit Baden-Württemberg. Gemeinsam mit zahlreichen zivilgesellschaftlichen Partnern setzen wir uns dafür ein, dass das Land seiner Verantwortung im Umgang mit metallischen Rohstoffen gerecht wird. Im Netzwerk fördern wir Austausch, Fortbildung und gemeinsame Aktionen – und entwickeln politische Forderungen, die wir an die Landesregierung herantragen. Unser gemeinsames Ziel: mehr globale Gerechtigkeit und ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen.
Das Netzwerk hat ein umfassendes Forderungspapier erarbeitet, das deutlich macht: Der aktuelle metallische Rohstoffabbau führt weltweit zu massiven Menschenrechtsverletzungen, Umweltzerstörung und unfairer Verteilung von Gewinnen und Lasten. Die Landesstrategie Ressourceneffizienz 2024 greift diese globalen Ungerechtigkeiten nur unzureichend auf. Baden-Württemberg – wirtschaftsstark und rohstoffarm – trägt jedoch eine besondere Verantwortung und kann eine Vorreiterrolle bei der Rohstoffwende einnehmen.
Das Netzwerk Rohstoffgerechtigkeit Baden-Württemberg fordert daher eine konsequente Rohstoffwende: Dazu gehören die Senkung des Rohstoffverbrauchs, verbindlich nachhaltige öffentliche Beschaffung, Unterstützung der Unternehmen bei Sorgfaltspflichten, Einrichtung eines Runden Tisches „Rohstoffwende“, der Ausbau von Bildungsangeboten sowie starke internationale Kooperationen. Ziel ist ein fairer, nachhaltiger Umgang mit Rohstoffen, der Menschenrechte schützt, Umwelt zerstört und globale Gerechtigkeit fördert.
Hier könnt ihr das Forderungspapier downloaden und gerne auch verbreiten.
Vortragsreise von Mamadou Mbodji
Ökologische Kinderrechte stärken
Über zwei Wochen lang war Mamadou Mbodji, Vizepräsident der NaturFreunde Internationale und Präsident des Netzwerkes der afrikanischen NaturFreunde, auf Einladung des Fachbereichs GLOBAL in Baden-Württemberg unterwegs – mit einem Abstecher nach Wiesbaden. Unter dem Titel „Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf eine saubere, gesunde und nachhaltige Umwelt“ sprach er an Schulen, Hochschulen und NaturFreunde-Häusern über die enge Verbindung von Klimakrise, Gerechtigkeit und Kinderrechten. Ein besonderes Highlight der Reise war der Fachvortrag an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Villingen-Schwenningen, wo Mamadou Mbodji mit Studierenden über „Klimakrise und Gerechtigkeit – Lehren aus dem Globalen Süden“ diskutierte. Der Austausch zeigte eindrucksvoll, wie wichtig es ist, die globale Perspektive in Bildungs- und Umweltarbeit einzubeziehen.
In seinen Vorträgen machte Mamadou Mbodji deutlich, dass die Klimakrise auch eine Krise der Menschenrechte ist – und dass insbesondere Kinder und Jugendliche im globalen Süden unter den Folgen leiden. Dürren, Ernteausfälle und Umweltzerstörung gefährden ihre Entwicklungschancen, ihre Gesundheit und letztlich ihr Recht auf eine lebenswerte Zukunft. Ein herzlicher Dank geht an alle, die diese Reise mitorganisiert, begleitet und unterstützt haben! Sie hat erneut gezeigt, wie wichtig es ist, Aufmerksamkeit für Klimagerechtigkeit und ökologische Kinderrechte zu schaffen – und gemeinsam Verantwortung für die Zukunft der jungen Generation zu übernehmen.
Hier könnt ihr euch den ausführlichen Bericht zur Reise anschauen:
Mangroven für das Klima – Dank eurer Unterstützung!
Regeneration der Mangroven in Gandiol (Senegal)
Das Projekt zur Regeneration konnte 2024/25 erfolgreich umgesetzt werden – trotz großer Herausforderungen durch klimatische Bedingungen und Hochwasser.
Start und Vorbereitung:
Im August 2024 wurden geeignete Flächen in den Dörfern Keur Barka und Geumbeul ausgewählt. Anschließend fanden Workshops zur Klimabildung mit über 200 Teilnehmenden statt – darunter viele Frauen, Fischer:innen, Imker:innen und Schüler:innen. Die Kinder setzten sich besonders engagiert mit dem Klimawandel auseinander und erklärten, die neuen Mangrovenpflanzungen zu schützen.
Aufforstung in zwei Phasen:
Die erste Pflanzphase im November 2024 musste wegen außergewöhnlich hoher Wasserstände verkürzt werden. Statt der geplanten 45.000 Mangroven-Setzlinge („Propagulen“) konnten zunächst nur rund 12.400 gepflanzt werden.
Doch im Juni 2025 gelang die zweite große Pflanzaktion: Mit 13 Pirogen, über 80 Sammler:innen und mehr als 340 Freiwilligen wurden über 33.000 neue Mangroven in Keur Barka und Geumbeul gesetzt.
Ergebnisse und Ausblick:
Beide Standorte zeigen bereits gute Anwuchsraten. In Keur Barka wurden zum Schutz der jungen Pflanzen Zäune errichtet, die nach der Regenzeit weiter verstärkt werden müssen.
Finanzen:
Insgesamt wurden dank Spenden rund 27.000 € eingesetzt – ein wertvoller Einsatz für Natur und Mensch.
Trotz aller Herausforderungen war das Projekt ein Erfolg: Es stärkt den Klimaschutz, verbessert die Lebensgrundlagen der Dorfgemeinschaften und zeigt, wie Umweltbildung, lokale Verantwortung und internationale Solidarität Hand in Hand gehen.
Ein herzliches Dankeschön an alle Spender:innen, die diese Arbeit möglich machen!

































