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Dr. Abdou Dia DOUGLAS

Dr. Abdou Dia DOUGLASEine sehr traurige Nachricht aus Senegal: Dr. Abdou Dia DOUGLAS, der Vorsitzende der NaturFreunde Saint-Louis und einer der Begründer der Partnerschaftsbeziehungen zwischen den deutschen und senegalesischen NaturFreunde ist am 11. 2. 2021verstorben.

Dr. Abdou Dia DOUGLAS war ein leidenschaftlicher, weltoffener und liebenswerter Kämpfer für eine bessere und umweltfreundlichere Welt! Sein Tod macht uns traurig und ist für die globale NaturFreunde-Familie ein großer Verlust. Auch die NaturFreunde Rastatt trauern um einen verlässlichen und konsequenten Freund der kommunalen Klimapartnerschaft.

Auf seine einzigartige Weise hat er unsere Partnerschaftsbemühungen unterstützt und in seiner Lieblingsstadt Saint-Louis in Senegal engagiert dafür geworben. Er begleitete uns bei all unseren Besuchen, empfing uns in „seiner“ Stadt Saint-Louis mit offenen Armen, brachte die kommunale Klimapartnerschaft zwischen Rastatt und Saint-Louis voran. Er genoss das fröhliche Treiben in den gemeinsamen Projekten wie z.B. in der Garderie oder dem Umwelt- und Ausbildungszentrum in Bekhar.

Ein stolzer und liebenswerter afrikanischer NaturFreund ist in den frühen Morgenstunden des 11. 2. 2021 gestorben. Wir werden ihn nicht vergessen und ihn stets ehren.

Uschi Böss-Walter
NaturFreunde GLOBAL

 

Le Dr Abdou Dia DOUGLAS, président des Amis de la Nature de Saint-Louis et l'un des fondateurs des relations de partenariat entre les Amis de la Nature allemands et sénégalais, est décédé le 11. 2. 2021.

Le Dr Abdou Dia DOUGLAS était un combattant passionné, cosmopolite et aimable pour un monde meilleur et plus respectueux de l'environnement ! Sa mort nous attriste et constitue une grande perte pour la famille mondiale des Amis de la Nature.

À sa manière UNIQUE, il a soutenu nos efforts de partenariat et a été un militant dévoué dans sa Ville préférée de Saint-Louis au Sénégal. Il nous a accompagnés dans toutes nos visites, nous a accueillis à bras ouverts dans « sa » ville de Saint-Louis, a fait avancer le partenariat climatique municipal entre Rastatt et Saint-Louis. Il a apprécié l'agitation joyeuse des projets communs tels que la Garderie ou le Centre environnemental et de formation de Bekhar.

Un fier et aimable Ami de la Nature africain est décédé à l’aube du 11 février 2021. Nous ne l'oublierons pas et nous l'honorerons toujours.

 

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NaturFreunde GLOBAL Baden-Württemberg

Wir – die NaturFreunde sind eine internationale Organisation mit steigender Zahl von Mitgliedsverbänden. Heute sind bereits 17 afrikanische Verbände Teil dieser sozial-ökologischen Bewegung.

In Europa sind wir Mitglied der Green 10, einer Plattform der zehn größten Umwelt-NGOs.

Was uns auszeichnet, ist unsere ganzheitliche Vision dessen, wie die Menschen auf diesem Planeten zusammenleben können. Diese Vision will allen Menschen, denen des Globalen Südens wie Nordens, eine gerechte Chance auf Entwicklung aufzeigen, die die Armutsbekämpfung einbezieht, aber eben auch den Umweltschutz und die globale Klimagerechtigkeit.

Wir NaturFreunde stellen soziale wie ökologische Arbeit in einen Zusammenhang mit der Agenda 2030 der Vereinten Nationen.

Bundesweit verbünden sich NaturFreunde u.a. mit den großen Jugendbewegungen z.B. Fridays for Future und unterstützen deren Aktionen wie Klimastreiks.

Klimagerechtigkeit ist nicht erreichbar ohne Solidarität der Menschen.

Wer weiß das besser als diejenigen, die unter der Ungerechtigkeit leiden! Es gibt heute in beinahe allen Teilen der Welt NaturFreunde. Seit einiger Zeit bestehen vor allem intensive Kontakte zwischen deutschen und afrikanischen Naturfreund*innen, die sich für Umwelt- und Naturschutz, für Klimagerechtigkeit und fairen Handel engagieren, aber auch im sanften Tourismus tätig sind.

In den letzten Jahren entwickelte sich eine vertrauensvolle und gleichberechtigte Zusammenarbeit und so entstand der Fachbereich NaturFreunde GLOBAL, ein stetig wachsendes, projektorientiertes Netzwerk von deutschen und afrikanischen NaturFreunden und Frauenorganisationen. Das Ergebnis sind tolle Projekte, wie z.B. ein Kindergarten und ein Umwelt- und Ausbildungszentrum für junge Frauen in Bekhar/Senegal. In Kommunalen Klimapartnerschaften werden Lösungen zu Klimaschutz und -anpassung gesucht.


NaturFreunde pflanzen seit 125 Jahren Bäume – weltweit!

Sie tun dies auch in Zeiten von Corona – dieses Mal in Senegal

Als aktives Mitglied der NaturFreunde sind für mich Baumpflanzungen selbstverständlich. Das kann jedes Kind! Damit können wir alle wirklich etwas Sinnvolles tun.

Der Baum ist ein Symbol für Leben. Er bietet uns Schutz, spendet Schatten, er schenkt uns Früchte und Samen, hält das Erdreich zusammen. Er kann so vieles mehr, wir wertschätzen sein Holz und bewundern seine Vielfalt. So ein Baum kann im Laufe seines Lebens mehrere hundert Kilogramm CO2 speichern, dabei tut sich ein Mangrovenbaum als CO2Senke ganz besonders hervor.

Bäume zu pflanzen ist eine von vielen Möglichkeiten, sich gegen die Folgen der Klimakrise zu stemmen. Die NaturFreunde Global in Rastatt zusammen mit dem Klimabündnis haben sich vor Weihnachten 2020 etwas Besonderes ausgedacht: „Klimabäume verschenken!“ für die KlimaPartnerstadt Saint-Louis in Senegal. Kein greenbasching, nein, ein Beitrag zu Klimagerechtigkeit und konkret gelebter Solidarität. Mehr als 500 Klimabäumchen wurden gekauft, alle die es wollten, erhielten dafür eine Patenschaftsurkunde. Wir finden, das war ein toller Erfolg und werden diese Aktion weiterführen. Sie ist ein kleiner Beitrag im Kampf gegen die Zerstörung des Planeten. NaturFreunde-Global Rastatt, IBAN: DE14 6629 0000 0030 0117 08, Verwendungszweck: „Klimabäume“.

Jeder Beitrag – jeder Baum zählt – tun wir das, was wir tun können! Und trotzen damit Corona und dem Klimawandel.

Saint louis AnzeigeBaumFINAL

Saint Louis Patenschaftsurkunde

Saint louis 2020 12 11 BT Klimabundnis sucht Baumpaten 555


JOYEUX NOEL

Am 22.12.2020 schickte uns Peinda Faye die Weihnachtsgrüße aus der Kindertagesstätte und aus dem Umwelt- und Ausbildungszentrum im Bekhar.

Ausbildungszentrum KEUR USCHI VOUS SOUHAITE JOYEUX NOÈL

Liebste Freundin, liebes Team,

Es ist immer eine Freude, von Euch zu lesen und Euch Informationen über die Entwicklung des Zentrums und der Mädchen geben zu können. Ihr alle sind unsere größte Stärke. Wir kommen voran dank Eurer Entschlossenheit, Eurer Großzügigkeit und Eurem Geist der Solidarität und des Teilens. Es wird uns eine große Freude sein, Euch wieder in unserem Zentrum begrüßen zu können. Wir hoffen von ganzem Herzen, dass wir uns bald wiedersehen.


Wie die Frauen von Bekhar Verantwortung übernehmen

Das Frauennetzwerks „Koom-Koomu Njaboot Gi“ in Saint-Louis, Senegal konzentriert ihre Arbeit jetzt darauf, die Familien der Schülerinnen des Ausbildungszentrums und der Kindertagesstätte mit dem Notwendigsten zu versorgen, um sich vor dem Corona Virus zu schützen.

Die Präsidentin Peinda Faye schreibt uns auf Nachfrage: „Was das Ausbildungszentrums und seine begrenzten Mittel betrifft, fahren wir mit Hilfe eines geliehenen Fahrzeugs zu den Familien unserer Schülerinnen und Frauen, um ihnen Desinfektionsmittel (Chlorreiniger, hydroalkoholisches Gel, Seife...) zu übergeben. Wir geben ihnen ebenfalls Schutzhandschuhe und Schutzmasken, aber auch Lebensmittel, da viele Wirtschaftszweige, wie z.B. Handel und Transport nicht mehr richtig funktionieren. Das Zentrum bildet auch Multiplikatorinnen aus, die auf die Bevölkerung zugehen, um sie zu informieren und stärker zu sensibilisieren.“

NaturFreunde GLOBAL rufen deshalb zu Spenden auf, damit das senegalesische Frauennetzwerk erfolgreich ihre wichtige Arbeit im Kampf gegen das Corona-Pandemie machen kann. Jetzt ist die Zeit, zu handeln und Solidarität zu leben!

Uschi Böss-Walter
Fachbereich NaturFreunde GLOBAL

Spendenkonto
NaturFreunde Rastatt e.V.
IBAN: DE14 6629 0000 0030 0117 08
BIC: VBRADE6KXXX
Kennwort „Coronakrise“


Corona-Hilfe

Seit September 2020 erhalten wir für das Ausbildungszentrum eine Förderung aus dem Programm bwirkt!Corona 2020. Es handelt sich um „Mittel des Landes Baden-Württemberg zur Bekämpfung und Eindämmung der Auswirkungen der Covid-19 Pandemie auf Partnerschaften mit dem Globalen Süden“

Seife und Bleichmittel wurden von den Jugendlichen, die von der Ausbildung profitiert haben, hergestellt.

Frauen von Bekar 1

Photovoltaik-Anlage

für das Dach des Ausbildungszentrums in Bekhar

Trotz der Behinderungen durch Corona konnte eine Anlage mit einer Leistung von 10kWp auf dem Dach im September installiert wurde. Wir sind sehr dankbar für die großartige Unterstützung von Elektriker ohne Grenzen e.V. aus Karlsruhe (elektriker-ohne-grenzen.de). Sie haben die Firma SOLENE AFRIQUE DE L’OUEST mit der direkten Umsetzung beauftragt.

Ein großes DANKE an alle Spender*innen!

Bereits Anfang April riefen die NaturFreunde dazu auf, Spenden für die Familien der Schülerinnen und Netzwerkfrauen in St. Louis zu sammeln, um sie in der Corona-Krise zu unterstützen. Innerhalb kurzer Zeit kamen mehr als 4.000 Euro zusammen.

Peinda Faye (Koordinatorin):
„Das ganze Dorf Bekhar, die Mädchen und die Mitarbeiter von CFPE Alioune Diagne Mbor bedanken sich bei den NaturFreunden Deutschland und Elektriker ohne Grenzen für die Bereitstellung einer Photovoltaikanlage. Diese Panels werden es uns ermöglichen, Strom zu sparen, aber auch natürliche Energie zu nutzen und uns am Kampf gegen die Umweltverschmutzung zu beteiligen. Welche Großzügigkeit!“


fotovoltvoltaik 1fotovoltaik


Ausbildung 2020/2021 gesichert

Dank einer breiten Unterstützung, über Rastatt hinaus, konnten die notwendigen Schulgelder für weitere 100 junge Frauen für das kommende Schuljahr aufgebracht werden. Auch die Maßnahmen zur Umweltbildung und Alphabetisierung sind gedeckt.

Wie geht es angesichts der Coronakrise weiter mit den Ausbildungen der Schülerinnen?

Peinda Faye:
„Die Regierung hat beschlossen, die Klassen in dieser Krisenzeit zu schließen. Im Gegenzug wird das Schuljahr und das Studium mindestens bis September verlängert, um die Ausbildung abschließen zu können. Heute ist klar, die Ausbildungen werden im April 2021 offiziell abgeschlossen und mit einer staatlichen Urkunde beendet.“


Stellungnahme Klimaschutzgesetz

Die NaturFreunde (Fachbereiche Umwelt, NF Global) haben gemeinsam mit dem BUND und NABU eine Stellungnahme zur Novellierung des Klimaschutzgesetzes Baden-Württemberg verfasst. Die NaturFreunde Global Baden-Württemberg haben diese Stellungnahme um den Punkt Klimagerechtigkeit ergänzt. Die Stellungnahme kann hier heruntergeladen werden:

Titiel: gemeinsame Stellungnahme zum Klimaschutzgesetz

Warum es ohne Solidarität keine Klimagerechtigkeit geben kann

Ein Weckruf von Mamadou Mbodji, Präsident der NaturFreunde in Afrika und Vizepräsident der NaturFreunde Internationale (NFI)

Die Menschheit hat eine Klimakrise geschaffen, die dem globalen Süden die Entwicklungsmöglichkeiten raubt. Die Ursachen dieser Krise liegen in den nicht nachhaltigen Produktionsweisen und Lebensstilen. Und betroffen ist insbesondere Afrika.

Weil alle Menschen auf dem gleichen Planeten leben, wäre es eigentlich offensichtlich, dass sich auch alle gleich intensiv mit den Ursachen des Klimawandels befassen. Doch nicht alle Menschen sind gleich stark von den Auswirkungen betroffen – oder besser: noch nicht.

In Afrika hat die Klimakrise bereits zu großen Dürren und Überschwemmungen sowie einem schwindelerregenden Verlust an biologischer Vielfalt geführt. Weil auch die Nahrungsversorgung chronisch unsicher wird, gibt es eine ungeregelte Migration, die ohne Beispiel ist. Die Klimakrise ist ein Nährboden für Unsicherheit und Chaos, die Klimakrise tötet.

Afrika ist von allen Kontinenten am anfälligsten für die immer stärkeren Schwankungen des Klimas. Dabei hat es nur weniger als vier Prozent zu den menschgemachten Treibhausgasen beigetragen. Das ist natürlich alles andere als fair und sollte das Gewissen der Menschen in den Industrie- und Schwellenländern herausfordern: Denn die von der Klimakrise besonders betroffenen Menschen müssen bei ihren Anpassungsbemühungen unterstützt werden.

Die Verantwortung des globalen Nordens

Klar ist, dass der globale Norden seine Treibhausgas-Emissionen drastisch mindern muss. Das alleine aber reicht nicht: Er muss auch sein Wissen und seine Technik in den Süden transferieren und er muss die Betroffenen dabei finanziell unterstützen. Das ist die Verantwortung des Nordens für seine historisch große Klimaschuld.

Der afrikanische Kontinent braucht signifikante Unterstützung, etwa bei seiner eigenen Energiewende, aber auch bei der Anpassung der Landwirtschaft. Wir brauchen einen globalen Solidaritätsfonds, der für die am stärksten benachteiligten sozialen Schichten zugänglich sein muss.

Denn das ist Klimagerechtigkeit: Wenn die Verursacher*innen den Betroffenen helfen und besonders die Schwachen davon profitieren.

Darüber hinaus ist diese Krise auch ein Weckruf an alle Akteur*innen der afrikanischen Zivilgesellschaft, sich um die eigene Bevölkerung zu kümmern und partizipative sowie integrative Projekte umzusetzen, um das Leid der Menschen dauerhaft zu beseitigen.

Wir NaturFreunde in Afrika tun genau das: Wir informieren die Menschen über Veränderungen der Umwelt, erklären Zusammenhänge und sensibilisieren für den Schutz von Natur und Klima. Zudem unterstützen wir Gemeinden bei ihren alltäglichen Bemühungen, sich an das immer schneller wechselnde Lebensumfeld anzupassen.

Der Kampf um das Klima kann nur durch solidarische Klimagerechtigkeit gewonnen werden. Die Menschheit darf nicht zulassen, dass es eine neue Apartheid, eine „Apartheid der Anpassung“ an die Folgen des Klimawandels gibt. Denn scheitert dieser Kampf, werden alle Menschen betroffen sein. Und die Geschichte wird die Verantwortlichen unweigerlich verurteilen.

 

Mamadou Mbodji, Präsident der NaturFreunde in Afrika und Vizepräsident der NaturFreunde Internationale (NFI)

Mamadou Mbodji, Präsident der NaturFreunde in Afrika und Vizepräsident der NaturFreunde Internationale (NFI)


Solidarisch durch die Krise!

Logo Naturfreunde InternationalManfred Pils und Andrea Lichtenecker für den Vorstand und das Team der NFI

Das Coronavirus hält die Welt in Atem. Das öffentliche und wirtschaftliche Leben ist auf ein Minimum reduziert, die Gesundheitssysteme sind gefordert und stoßen in immer mehr Ländern an ihre Grenzen.

Auch wir Naturfreundinnen und Naturfreunde werden von der aktuellen Situation in voller Härte getroffen. Die mit viel Herzblut vorbereiteten Aktivitäten finden nicht statt. Versammlungen und Veranstaltungen müssen abgesagt werden. Die Naturfreundehäuser bleiben geschlossen, mit gravierenden finanziellen Konsequenzen. Gemeinsam Natur erleben, für Begegnung und Bewegung sorgen – die Grundpfeiler der Naturfreundebewegung – sind bis auf Weiteres weggebrochen. Was bleibt, sind unsere gemeinsamen Werte, die nun besonders gefragt sind: Solidarität und verantwortungsvolles Handeln von uns allen!

Die Coronavirus-Pandemie bringt viel Schmerz und Leid – nicht nur in unserer Umgebung, sondern weltweit. Jetzt gilt es, die Schwächsten in unserer Gesellschaft zu unterstützen, zusammenzuhalten und Solidarität zu beweisen. Und diese Solidarität darf nicht an den nationalen Grenzen Halt machen.

Verschließen wir nicht unsere Augen vor der dramatischen Situation in den heillos überfüllten Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln, in der Türkei oder im Libanon, wo verzweifelte Menschen unter den widrigsten Umständen seit vielen Monaten ausharren müssen, unter ihnen Tausende Kinder und Jugendliche. Ihr Schicksal darf uns gerade jetzt nicht egal sein!

Verschließen wir auch nicht die Augen vor der Situation in Afrika, einem Kontinent, wo vielerorts medizinische Versorgung und Krankenhäuser ebenso fehlen wie sanitäre Einrichtungen. Auch hier braucht es rasch finanzielle, fachliche und medizinische Unterstützung, um Menschenleben zu retten.

Jetzt ist die Zeit, zu handeln und Solidarität zu leben!

Die aktuelle Situation führt uns die negativen Seiten der Globalisierung deutlich vor Augen. Doch wir sehen auch, dass vieles möglich ist: Menschen helfen zusammen, unterstützen sich gegenseitig, und wirtschaftliche Wachstumsziele rücken mehr und mehr in den Hintergrund.

Es gibt einen zarten Lichtstreifen am Horizont; jede Krise ist auch eine Chance. Nützen wir sie! Bündeln wir unsere Kräfte, um gestärkt aus dieser schwierigen Zeit hervorzugehen!

Stellen wir die Weichen für mehr Menschlichkeit, für echte Solidarität, für neue Zukunftsmodelle, die die Menschen und den Schutz unseres Planeten im Fokus haben – ganz im Sinne der von den Vereinten Nationen verabschiedeten „Agenda 2030 für eine nachhaltige Entwicklung der Welt“: ein gutes und sicheres Leben für alle!


fairafric - Schokolade aus Ghana

70 % des weltweiten Kakaos kommen aus Westafrika, weniger als 1 % der Schokolade wird dort produziert. fairafric ist das erste Unternehmen, das Schokolade direkt aus Westafrika exportiert.

Für fairafric Mitarbeiter bedeutet das:

  • Wida: "Mit dem extra Geld der Bio Prämie konnte ich meine zwei Söhne studieren lassen."

  • Yayra: "Kakao bedeutet Leben in Ghana. Schokolade Made in Ghana bedeutet für uns gutes Leben

Über fairafric Schokolade wurde ein Film gedreht. Hier der Link zum Trailer www.youtube.com

Für Bestellungen von fairafric Schokolade im Landesverband Baden wenden sich NaturFreunde-Ortsgruppen und NFH an ulrike-dieterle@freenet.de


Bienenstöcke für Togo

Im Rahmen des Afrika-Europa-Netzwerktreffens 2019 sammelten die Teilnehmer*innen Geld für Bienenstöcke in Togo. Wie Eric Dogbe, Präsident der NaturFreunde Togo (Case Togo) mitteilte, dienen die Bienenstöcke zur Aufbesserung des Einkommens der Kaffeebauern in den Bergdörfern auf dem Eweto-Plateau. Diese Aktion stellt auch eine Belohnung für die dortige Bevölkerung dar, die sich in den vergangenen Jahren an den Wiederaufforstungsarbeiten in ihrer Region beteiligt hatte. Das Aufstellen von Bienenstöcken auf den Feldern der Bauern und in den Wäldern, welche reich an Bienenweiden sind, trägt zur Förderung der Artenvielfalt in diesen Regionen bei.

Die Imkerei hat in Togo eine lange Tradition und so verfügen die NaturFreunde Togo (Case Togo) über Imker*innen, welche das gespendete Geld gut einzusetzen wissen.

 

 

Konto für weitere Spenden:
NaturFreunde Deutschlands
IBAN: DE32 6602 0500 0008 7070 00
Verwendungszweck: Bienenprojekt Togo

Bilder: Ulrike Dieterle, NF Baden, überreicht Eric Dogbe, Präsident der NaturFreunde Togo, die Spende für die Bienenstöcke in Togo | Bienenstöcke im Wald in der Eweto-Region

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TERMINE

Fachbereich NaturFreunde GLOBAL Baden-Württemberg

Videokonferenz  -  Einladung

19. 2. 2021 

16 Uhr
Globale Gerechtigkeit und Solidarität: Positionen zur Landtagswahlin Baden-Württemberg

17 Uhr bis 19 Uhr  
Das Team des Umwelt- und Ausbildungszentrums 
stellt sich vor. Die Beiträge werden von Ingeborg Pint übersetzt.

Bitte anmelden überglobal@naturfreunde-global.de

 

Fachbereich NaturFreunde GLOBAL Baden-Württemberg

Fachtag „Globale Gerechtigkeit und Solidarität“ Teil 2 – Einladung

08. 5. 2021, 10 bis 17 Uhr

1. Lieferkettengesetz

2. konkrete Projekte:

  • Das Umwelt- und Ausbildungszentrum in Bekhar, Senegal
  • die Schokoladenfirma Fairafric  in Ghana

Weitere Informationen und Anmeldung unter: global@naturfreunde-baden.de oder: www.naturfreunde-global.de.

Weitere Termine

24. 9. 2021, Fachbereichskonferenz 17 Uhr

3. 12. 2021, Fachbereichskonferenz 17 Uhr