Die NaturFreunde im Senegal (ASAN) und das NFI-Mitglied in Gambia, JustAct, starteten im Juni ein Projekt zur Mangrovenaufforstung.

In Kooperation mit den Landesverbänden Baden und Württemberg, sowie Berlin und der Bundesgeschäftsstelle, werden in Saint-Louis im Senegal und in Janjanbureh in Gambia Mangroven gepflanzt – ein gemeinsamer Beitrag zu mehr Klimagerechtigkeit. Beide Länder sind in hohem Maße von den Folgen des Klimawandels betroffen. Mangroven sind für küsten- und ufernahe Ökosysteme ein sehr wichtiger Bestandteil. Sie bieten Schutz vor Erosion, vor Versalzung des Süßwassers und bieten etlichen Meerestieren reichlich Nahrung und einen geschützten Lebensraum. Zudem bietet der Fischreichtum an mangrovenreichen Küsten und Ufern der dort lebenden Bevölkerung eine sichere Nahrungs- und Einkommensquelle. Nicht zuletzt sind Mangroven ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz, da sie 3 bis 5 Mal mehr Treibhausgase speichern können als andere Bäume an Land.

Das Projekt zur Mangrovenaufforstung ist bis Anfang 2024 geplant. Im Zentrum des Projektes stehen Aufforstungsaktivitäten in Senegal und Gambia. Umweltbildungsmaßnahmen an Schulen und Universitäten flankieren das Projekt. Ein Höhepunkt werden sicherlich die für 2022 geplanten Austauschfahrten von Schülerinnen und Schülern in ihr jeweiliges Nachbarland sein. So lernen junge Menschen länderübergreifend die Folgen des Klimawandels kennen und erfahren wie gemeinsames Engagement für mehr Klimaschutz aussehen kann.

Campagne de Reboisement de 03 Arteres de la Commune de Saint-Louis

Trage mit deinem finanziellen Beitrag zur Mangrovenaufforstung und zu mehr Klimagerechtigkeit bei.

Konto:
NaturFreunde Baden e.V.
IBAN: DE66 6605 0101 0108 3200 45
BIC KARSDE66XXX
Sparkasse Karlsruhe
Verwendungszweck: Mangroven

Das Projekt wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gefördert.